Alle Psychopharmaka wirken erst nach 1-3 Wochen, das ist nun mal so und Ende. Weil ersxt dann die Gehirnschädigung durch die Medikamente groß genug ist, dass der Gehirnstoffwechsel aus dem Gleichgewicht gebracht ist, exakt. Das haengt damit zusammen, dass Depressionen, sofern es sich um eine echte Depression handelt, koerperlich gesehen nichts anderes als Stoffwechselstoerungen sind. Tja, nur sind sie das tatsächlich? Oder sind es nicht vielmehr Ergebnisse der Interaktion des Subjekts mit seiner Umwelt und somit durch die äußeren Umstände bedingt? Zwischen Psychologen und Psychiater gibt es nämlich genau diesen Streit, ob es sich bei Erscheinungsbildern wie Depressionen um körperliche Erkrankungen handelt oder das Ergebnis von äußeren Umständen, welche psychotherapeutisch zu behandeln sind. Und das erschreckende: bis heute ist das nicht abschließend geklärt, so dass jede Behandlung mit Medikamenten ein gefährliches Experiment ist. Im Gegensatz zu Psychologen sehen Psychater mehr die koerperliche Seite und verschreiben daher eher Pillen. Sie sehen nur die körperliche Seite, da laut deren Verständnis Störungen immer Störungen des Gehirns sein sollen. Ayurveda alternativ zu solchen Problemen wäre denkbar, aber was soll man dazu sagen. Solche eine Kur könnte innerlich den Leuten klarmachen, dass es alles nicht hilft und dass dies nicht zutrifft, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen. Es soll sogar Psychiater geben, die bei einer massiven Depression einfach ein paar Pillen verschreiben und Patienten wieder nach Hause schicken. (Im Bekanntenkreis so erlebt.) Das dann lustigerweise mit einem Medikament das erst nach mehreren Wochen konsequenter Einnahme (selbst eim Beipackzettel gelesen) Wirkung zeigt. Das hilft natürlich ausgesprochen gut gegen eine akute Selbstmordgefährdung durch starke Depressionen. Vor allem, wenn beim Einsetzen der Wirkung zunächst ein gesteigerter Antrieb auftritt – den kann man gut benutzen, um seine Lethargie mit einem gezielten Suizid zu beenden. Psychiater scheinen sich selbst nicht als Ärzte zu betrachten, was bewirkt, daß sie fahrlässig und “nach Gutdünken” handeln dürfen. Blutuntersuchungen (zwingend bei Neuroleptika-Gaben) gehören z.B. einfach nicht zum Repertoire dieser “Kavallerie” der Ärztearmee – das Fußvolk darf so etwas machen. Es fehlt einer, der mal mit diesem Pack aufräumt. Für all das gibst es ja zum Glück Ayurveda.
20. September 2010
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