Diese Äußerung lässt sich mit genausoviel Berechtigung auf den Kraftfahrzeugverkehr anwenden. Auch da gibt es recht viele Möglichkeiten die der einzelne Ergreifen kann um die Belästigung durch Schadstoffe und Geruch drastisch zu reduzieren. In meinem Beitrag “Atemkontrolle” habe ich breits geschrieben:”Genauso, wie z.B. auch Fahrverbote für den motorisierten Verkehr (z.B. verkehrsberuhigte Zonen, Fußgängerzonen) dazu führen, daß sich die Bürger wieder frei auf der Straße bewegen können. Kein ernsthaft denkender Mensch wird heute noch behaupten, daß eine Autofahrer-Parole wie “Freie Fahrt für freie Bürger” wirklich ein Eintreten für Bürgerrechte ist. Beim Thema Rauchen hat sich diese Erkenntnis wohl noch nicht bei allen durchgesetzt.” Ich liebe ja militante Nichtraucher die problemlos die Belästigungen durch den Straßenverkehr ertragen aber einen Raucher schon alleine wegen des Geruches seiner Kleidung ablehnen. Darauf musst Du mich nicht erst hinweisen. Auch ich ärgere mich darüber, wenn man auf dem Bürgersteig einen Slalom-Parcours um parkende Autos hinlegen und sich an Häuserwänden entlangquetschen muß. Ich wohne in einer Seitenstraße einer Fußgängerzone. In dem Ort (Dortmund-Hörde) gibt es Fußgängerzonen mit Regelung “Radfahrer frei”, es gibt Fußgängerzonen mit Regelung “Radfahrer frei, Kfz frei zur Zufahrt…” und verkehrsberuhigte Zonen. In allen drei Bereichen muß man aufpassen, daß man nicht von rasanten Autofahrern über den Haufen gefahren wird, wenn man mal zu Zeiten da lang geht, wo alles leer ist. Ich selbst habe kein eigenes Kfz, seit über 10 Jahren bin ich beim Car-Sharing, bezahle jeden Monat meinen Mitgliedsbeitrag für die Gewißheit “Wenn ich mal ein Auto bräuchte, könnte ich eines kriegen”, bislang habe ich das aber noch nie in Anspruch genommen. Direkt vor meiner Haustür liegt eine U-Bahn-Station, deswegen bin ich leider auch bzgl. des Fahrradfahrens faul geworden.
Suchergebnisse Kategorie: Verkehr
